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Stressfolge – Erkrankungen

Ansprechpartner:  Isabel Wendt-Christodoulou

Auf der Basis langjähriger, klinischer und wissenschaftlicher Erfahrung bietet die Zusammenarbeit von Frau Dr. Susanne Gentzsch und Isabel Wendt-Christodoulou ein spezielles Konzept zur Behandlung von Erschöpfungszuständen an, das aus der Erschöpfung wieder zu mehr Energie und Lebensfreude führt. Von einem Erschöpfungszustand wird gesprochen, wenn alltägliche Beanspruchung zu einer andauernden Überlastung führt und der Körper wie auch der Geist aus eigener Kraft die Regeneration nicht mehr schafft. In dieser Situation ist es ratsam medizinische und therapeutische Unterstützung hinzuzuziehen. Hier sind wir für Sie da.

Die Ursachen

Die Ursachen der komplexen Erschöpfungszustände sind mannigfaltig. Zur Erstellung Ihrer persönlich abgestimmten Therapiestrategie ziehen wir je nach Beschwerdebild neben der Erstdiagnostik weiterführende Untersuchung heran wie z.B.

1. Laborwerte des Hauptstressorgans
"Nebenniere"

Die Nebenniere ist die wichtigste „Stressdrüse“ des Menschen. Sie kann den mannigfaltigen Aufgaben nicht mehr Stand halten. Die Reserven an Stresshormonen wie das Cortisol fallen im Laufe des Tages ab oder werden nicht genügend produziert.

2. Überlastung des Immunsystems -
Virenbelastung

Das menschliche Abwehrsystem gegen alle Krankheitserreger und Fremdstoffe kann aufgrund erhöhter Belastung nicht mehr seinen „Abwehr-Dienst“ leisten. Es kommt zu Schwächung des Systems und somit  zur Infektanfälligkeit und „Re-Aktivierung“ von viralen Prozessen.

3. Untersuchung der muskulären Überanspannung
und der Herz-Raten-Variabilität

Dauerhafte, muskuläre Überanspannung insbesondere die der Skelettmuskulatur haben zur Folge, dass das komplette Körpersystem nicht mehr klar zwischen Stehen und Liegen unterscheiden kann. So kommt es zu einer Verschiebung des Tag-Nacht-Rhythmus. Hieraus resultiert eine generalisierte Erschöpfung, denn das Herz pumpt am Tag im Nachtrhythmus und in der Nacht im Tagesrhythmus. Es entstehen Schlafstörung und Müdigkeitserscheinungen.

4. Diagnostik des
visuellen Systems

Wie aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, spielt die visuelle Wahrnehmung eine besondere Rolle in der Sensorik des Menschen. Ein Großteil der Informationen wird über die Augen und den dazugehörigen Hirnregionen verarbeitet. Nahe zu 80% der Energie der Hirnleistung wird für die visuelle Wahrnehmung und dessen Verarbeitung eingesetzt. Entsprechend hoch ist der Zusammenhang zwischen Leistungsfähigkeit und visuellem System.

5. Psychosoziale Profile infolge zweier gesellschaftlichen Entwicklungen

A. Die Fähigkeit des einzelnen Menschen zur Selbststeuerung und Selbstführung ist zunehmend überlastet und überfordert aufgrund der vielen inneren und äußeren Anforderungen und Reize, z.B. Leistungsanforderungen, Informationsüberflutung, seelische Verletzungen, berufliche und persönliche Überforderungen, Konsumverführungen etc.

B. Die Fähigkeit der Herstellung von tragfähigen Beziehungen und sozialen Bindungen ist offenbar vermindert, so dass es insbesondere bei psychosozialen Problemlagen oder bei Krisen leicht zu einer Dekompensation kommen kann. Gemeint ist hiermit: familiäre Zerfallsprozesse, berufliche Mobilität, virtuelle Beziehungen, häufige Trennungen und Scheidungen usw.

Das Behandlungskonzept

Großen Wert legen wir in der Behandlung von Erschöpfungssyndromen auf den persönlichen Heilungsweg. Daran orientiert sich maßgeblich der Inhalt, Umfang und die Dauer Ihres Behandlungsplans, der individuell zusammengestellt wird aus den drei Säulen Komplementärmedizin, Körper- und Bewegungstherapie sowie das beratende und therapeutische Gespräch.

Am Anfang jeder Behandlung steht eine gründliche Erst-Diagnostik, die alle drei Perspektiven auf die körperliche und psychische Verfassung der betroffenen Person nutzt. Auf dieser Grundlage wird dann das individuelle Behandlungsprogramm abgestimmt, das – so individuell wie die betroffene Person – von einer einzelnen Maßnahme bis zu einem komplexen Behandlungsprogramm reichen kann.

Unsere Behandlungsempfehlung bei mittelgradiger bis weitreichender Erschöpfung umfasst erfahrungsgemäss einen konzentrierten Behandlungszeitraum von 7 Wochen mit anschliessender niedriger frequenter Weiterbehandlung.

Die Komplementärmedizin

In der Behandlung von Erschöpfungszuständen hat die Komplementärmedizin die besonderen Vorzügen in den Bereichen Regeneration und Leistungssteigerung wie aber auch die Unterstützung und Gesundung körperlicher Funktionsbereiche. Durch die Stabilisierung der körperlichen Verfassung geht immer eine Festigung und Stärkung der Widerstandskraft auf allen Ebenen einher.

Die Körper- und Bewegungstherapie

Die Körper- und Bewegungstherapie bietet u.a. mit der Körperwahrnehmung und der Achtsamkeit hervorragende Möglichkeiten, sich wieder für körperliche und seelische Signale zu sensibilisieren. Die Wahrnehmung der eigenen Befindlichkeiten ist entscheidend, um Grenzen und Bedürfnisse zu erkennen. Die Körper- und Bewegungstherapie kann in der Einzel-Behandlung wie auch in der Kleingruppe wahrgenommen werden.

Das beratende, therapeutische Gespräch

Bei Erschöpfungszuständen kann es – neben einer umfassenden Regeneration – äußerst wichtig sein, sich im Gespräch Orientierung über verursachende Konflikte zu verschaffen. Es geht hier um das Ordnen und Verstehen von Gefühlen und Lebenszusammenhängen. Die Gespräche werden nach den Methoden der Systemischen Therapie und Beratung geführt, die ihren besonderen Vorzug in dem Erfassen komplexer Zusammenhänge sowie in einem wertschätzenden und konstruktiven, nach vorn gerichteten Ansatz haben.

Kostenerstattung

Rechnungen der Praxis werden an die GebüH (Gebührenordnung für Heilpraktiker 1985) angelehnt erstellt. Die heilpraktische Behandlung ist eine Behandlungsform, die von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht erstattet wird. Von privaten Krankenversicherungen / Beihilfestellen / Zusatzversicherungen wird auf der Grundlage des von Ihnen abgeschlossenen Vertrages ganz oder teilweise erstattet.